Es begab sich im Jahre 2009, als dunkle, schwarz-gelbe Wolken ihre Schatten über Deutschland legten. Ein Sturm der Entrüstung zog über das Land und legte ein Grab auf dem legendären Deutschpunkfriedhof offen. Dunkle Mächte setzten ihre Energien frei und aus dem Dreck der Welt entstieg das unheilvolle Böse. Die verwesenden Altlasten der legendären Überreste von Drexschleuder und Blasenschwäche erhoben sich, um zum finalen Schlag gegen die, vom Dasein gequälten Menschen, auszuholen. Keine Seele wird verschont bleiben und die Welt wird nicht mehr so sein, wie ihr sie heut noch kennt.

Schon bald sollte sich eine Anhängerschaft des fröhlichen Weltuntergangs um die seelenlosen Krieger des Deutschpunks scharen, um den unausweichlichen Kampf gegen die Welt zu bestreiten. Im Jahre 2010 ist es soweit und die erste akustische Terrorattacke in Form der CD „Back in dead“ wird auf die Menschheit losgelassen und erschüttert die Welt in ihren Grundfesten. Die Drexblase voller Tod und Vernichtung sucht ab dahin auch die Bühnen dieser, dem Untergang geweihten Welt heim.

Bereits ein Jahr später wurde die nächste Etappe der Weltvernichtung in Angriff genommen und das zweite Album eingespielt. Da man aber einen kleinen Überschuss produziert hatte, sollten auch die jämmerlichen Reste der Aufnahmesession weiter verwertet werden. So entschlossen sich die Recken, dieses Material nach einer plumpen Anbiederung der Eifelpunks von Hagbard Celine, diese mit eben jenen auf einer aus umweltfeindlichem Altöl gepressten Scheibe zu veröffentlichen.

Nachdem sich nun ein besonders konsequentes Bandmitglied entschloss, die Weltvernichtung auf sich selbst anzuwenden, wurde eine tapfere Amazone gefunden, die diesen Drang weiterhin musikalisch umzusetzen gedachte. So wurden in neuer Besetzung sechs Tracks aufgenommen, die man im Jahre 2013 auf eine Musikkassette aufspielte, um auch den Freund magnetischer Tonträger an die ökologische Vernichtung der Welt heranzuführen.

Da immer mehr Lieder geschrieben wurden, die eine zweite Gitarre erfordern um sie auch live präsentieren zu können, beschloss man, sich um einen zweiten Gitarristen zu bemühen. Dieser wurde mit Bene eigentlich auch recht schnell gefunden. Der tat sich zu Beginn allerdings etwas schwer, die komplizierten Melody-Lines auch artgerecht nachzuspielen. Hat mittlerweile aber ein bisschen geübt und so sind die Altlasten mittlerweile zu fünft unterwegs, was sich bei längeren Autofahrten natürlich positiv auf die Ökobilanz auswirkt und damit dem Gedanken der ökologischen Weltvernichtung in skurriler Weise zusätzliche Glaubwürdigkeit verleiht.